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Lage: Dollgow liegt ca. 100 km nördlich von Berlin, im Ruppiner Land, zwischen den Städtchen Gransee und Rheinsberg. Das Dorf mit den ca. 350 Einwohnern zieht seine Reize aus dem erhalten gebliebenen Dorfcharakter und seiner Lage über dem Dollgower See an bewaldetet Höhen in sehr wald- und wasserreicher Gegend.
Geschichte: Dollgow schaut seit dem 12. Jahrhundert auf eine sehr wechselvolle Geschichte zurück, im Jahre 1422 wurde es erstmalig urkundlich erwähnt. 1998 schloss es sich mit den Gemeinden Menz und Neuglobsow zur Gemeinde Stechlin zusammen. |
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Architektur: Dollgow zeichnet sich durch eine geschlossene Ortslage mit einem hohen Bestand an historisch wertvollen Bauten aus. Besonders auffällig ist der relativ hohe Anteil an erhalten gebliebenen und unverputzten Fachwerkhäusern sowie die großen, giebelseitig zur Straße stehenden Nebengebäude der märkischen Vierseitenhöfe. |
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Kirche: Besondere Erwähnung muss auch die nach zwei Bränden im 16. und 17. Jahrhundert im Jahr 1658 wieder erbaute Dorfkirche finden. In der Kirche zu Dollgow schlägt die von dem großen holländischen Glockengießer Gerhard de Wou im Jahre 1490 gegossene 86 cm Glocke. Es ist die einzige Glocke dieses Meisters in der Mark Brandenburg. Die Kirche ist ein barocker Putzbau mit hohen Rundbogenfenstern und einem anschließenden quadratrischen Glockenturm mit Uhr, die Wetterfahne zeigt die Jahreszahl 1767. |
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Erwin Strittmatter: Zu Dollgow gehören die Ortsteile Berg, Güldenhof, Hartzwalde, Forsthaus Sellenwalde und Schulzenhof. In Schulzenhof lebte und arbeitete viele Jahre der 1994 verstorbene Schriftsteller Erwin Strittmatter mit seiner Frau Eva. Das Grab von Erwin Strittmatter ist auf dem Friedhof zu Schulzenhof zu besichtigen. Seine Frau nutzt noch heute die ruhige und doch anregende Gegend für ihr kreatives Arbeiten. |
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